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| Heisse
Würfe in kalter Umgebung... Eisstockschiessen in Adelboden |
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RPJ.
Es war ein trüber Samstag, als sich in Bern ein Grüppchen
von Menschen traf, welche sich vorher teilweise noch überhaupt
nicht gekannt hatten. Nein, wir meinen damit nicht die zahlreichen Männer
(und Frauen) in blauen Uniformen mit Schutzschild, Helm und Schlagstock
– die warteten in und um den Bahnhof auf die Anti-WEF-Aktivisten, welche
sich für Bern doch so viel vorgenommen hatten…. Nach einer kurzen Einführung in der ziemlich „frischen” Eishalle wurden zwei Teams à 4 Teilnehmende gebildet, die Eventorganisatorin übernahm den Part der Fotografin. Bereits kurz nach dem Übungslauf konnte die vom „Steinbock“ angeführte Mannschaft ihre Überlegenheit nicht mehr verbergen. Die Richtung traf auch das SPECIAL-EVENTS-Team hin und wieder, doch in Sachen Technik, Länge und Taktik lagen die „Nochnichtmitglieder” meilenweit voraus. Da halfen selbst die gut gemeinten Ratschläge des ruhigen Coaches Burn vom Eisstock-Club Adelboden nichts. Ob er die Lauffläche der Eisstöcke auswechselte oder Haltung und Richtung korrigierte, das Metermass einsetzte oder wieder die Lauffläche zurückwechselte… Es war einfach hoffnungslos… Spass gemacht hat’s aber auch dem unterlegenen Team. Sei es, wenn der eine oder andere Stock trotzdem nahe am Ziel lag oder wenn man dem Superior-Team nach einem Regelverstoss einen Minuspunkt „anhängen” konnte und so hie und da ein Teilspiel gewann… Dass das Winner-Team Spass hatte, braucht wohl nicht mehr näher beschrieben zu werden. Geführt vom Bündner Spezialisten gelang ihnen fast alles und so war die grösste Sorge dieser Mannschaft, jeweils rechtzeitig von der Sieger-Pose wieder zum konzentrierten Stockwurf überzugehen. Auch diesen Wandel schafften sie nahezu immer locker. Kurz nach 16 Uhr war dann der letzte Stein gespielt, die Thermounterwäsche wieder ausgezogen und alle konnten noch vor dem einsetzenden Regen den Aufstieg ins Dorfzentrum von Adelboden unter die Füsse nehmen. Da vor dem Nachtessen noch etwas Zeit zur Verfügung stand offerierte ein grosszügiger Gewinner in der Outdoor-Après-Ski-Bar noch einen Kaffee „plus” oder einen Orangenpunsch. Ein herzliches Dankeschön dem Spender gleich an dieser Stelle. Der einsetzende Regen half Tee und Punsch auf Trinktemperatur runterzukühlen und schon bald waren die Becher geleert. Später geleitete uns die Eventorganisatorin ins nahegelegene Restaurant, in welchem wir uns noch für die Rückreise stärken konnten. Ob Pizza, Steak oder auch nur eine Tasse Tee, alle kamen auf ihre Rechnung und verzichteten auf ein Dessert. Während sich die einen die Zeit vor dem Essen mit Ausfüllen von SPECIAL-EVENTS-Beitrittsformularen „ausfüllten”, wartete man dann gemeinsam fürs Bezahlen der Rechnung. Gerade noch rechtzeitig tauchte die Serviertochter auf und so erreichten alle ohne grösseren Stress den Eilbus nach Frutigen. Damit
niemand vorzeitig einschlief wurde in Spiez ein zusätzlicher Umstieg
vom Regionalzug auf den reservierten Intercity zelebriert und so kamen
alle zur vorgesehenen Zeit wieder in Thun und Bern an.
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