01.02.2014 WINTERLAND

RPJ. Kambly-Erlebniswelt in Trubschachen… An Vormittag eines schönen Wintermorgens trafen sich im Café 10 Erwachsene und eine Nochgeradeknappnichterwachsene zum gemütlichen Biscuit-Degustieren, Einkaufen und den Samstag geniessen. Im Gegensatz zu anderen Gästen trugen diese Leutchen aber gar drollige Kleider. Skihosen, warme Pullover und robuste Schuhe… Kurz, die Teilnehmenden für die SPECIAL-EVENTS-Schneeschuhtour WINTERLAND hatten sich getroffen.

Nachdem alle ihr Einkäufe getätigt hatten und auch der Degustationsdrang befriedigt worden war, traf dann auch der Schneeschuh-Tourenführer Christian Wüthrich im Lokal ein. Er hatte inzwischen herausgefunden, dass er eigentlich den bestellten Mietbus lieber nicht selber fahren würde und so erhielt Mr. SPECIAL-EVENTS die Gelegenheit zu zeigen, dass er sein Fahrkönnen (selbst auf Schnee und Eis) noch immer nicht verlernt hat. Kurz nach 1100 Uhr ging’s dann also im Bus los über Wiggen, Marbach und Bumbach in den Kemmeriboden.

Beim Kemmeribodenbad wurden die Schneeschuhe und Stöcke gefasst und eingestellt. Bei nunmehr ziemlich winterlichen Strassenverhältnissen ging’s immer noch bequem weiter über’s „Hübeli“ bis zum Bauernhof „Vorder Schönisei“. Dort wurde der Bus parkiert, die Schneeschuhe montiert und schon bald setzte sich der 12-Personen-Tatzelwurm bei immer noch herrlichem Winterwetter in Richtung „aufwärts“ in Bewegung.

Nach wenigen hundert Metern folgte bereits der erste von zwei Abstiegen vor dem Mittagessen. Da es übers offene Feld runter ging, konnten sich die Teilnehmenden im Schneeschuh-Downhill-Rennen üben. Hier erwies sich ausgerechnet das Schneeschuh-Paar der Eventorganisatorin als der Sache nicht ganz gewachsen. Die Niete des fixierenden Rist-Bandes war dem enormen Beschleunigungs-Drehmoment oder den Bremskräften nicht gewachsen… Nach einer behelfsmässigen Reparatur konnte die Tour glücklicherweise trotzdem weitergehen. Dann ging’s ein kurzes Stück dem ebenfalls schneebedeckten Fahrsträsschen entlang bevor der zweite Abstieg zum Schöniseibach folgte. Hier war teilweise bereits der Einstieg ein Spektakel, er wurde aber von allen mit Bravour gemeistert.

Hier war fertig mit „rennen“, sondern es wurde ebenso vorsichtig „zu Werke gegangen“ wie bei der anschliessend – sagen wir mal – nicht gerade rollstuhlgängigen Bachüberquerung. Dann zog sich der Weg noch etwas auf der linken Bachbettseite hin, bevor dann der steile Aufstieg in Richtung von Geri’s Beizli im „Chüblisbüel-Schwand“ folgte. Gute 5/4tel-Stunden nach dem Start standen also alle am Zwischenziel dieser gemütlichen Schneeschuh-Tour in der Napf-Region.

Gerlinde, die Gastgeberin und Namensgeberin des Lokals, begrüsste die Ankommenden und wies sie in ihr Wohnzimmer ein. NEIN, Schneeschuhe, Rucksäcke und Jacken mussten draussen bleiben… Auf dem Kochherd blubberte bereits ein feines Fondue vor sich hin. Kurz nachdem alle ihren Sitzplatz ergattert hatten wurde auch schon das Fondue und die Getränke angeliefert. Kurz darauf folgten, nicht zuletzt dank Priska’s Küchenfrondiensteinsatz, auch die „Brotmöckli“ und so konnte der verdiente Gaumenschmaus beginnen. Für die einzige Fondue-Verschmäherin wurde ein kleines Fleischplättli organisiert.

Nach einer Fondue- und diversen Brotnachlieferungen  waren alle satt und nach einem Kaffee mit etwas „Güx“ ging’s schon wieder nach draussen und ab auf die Schneeschuhe. Diesmal führte die Route bei mittlerweile etwas überzogenem Himmel über die „Chüblisbüelegg“ und runter in Richtung des bereitstehenden Mietbusses. Diesmal erleichterte die Brücke eines Fahrweges das Überqueren des Baches gewaltig und so traf die Gruppe kurz vor 1600 wieder beim Fahrzeug ein.

Nachdem die Schneeschuhe wieder ausgezogen waren, ging’s schon bald durch die vereiste Strasse runter nach Kemmeribodenbad. Hier wurden die Schneeschuhe und Stöcke eingelagert und per Bus gelangte die gesamte Truppe gesund und munter zurück nach Trubschachen, wo der Bus pünktlich um 1657 auf dem Kambly-Parkplatz ausrollte…

So ging ein schöner Event zu Ende, welcher zeigte, dass trotz des nicht gerade sooo schneereichen Winters in der Napfregion an den richtigen Hängen genügend Schnee für eine schöne Schneeschuhtour liegt. Wir sahen wunderbare Bilder von unberührter Natur und spektakuläre Stürze auf den Hintern (Rückwärtsbewegen mit Schneeschuhen hat so seine Tücken…). Wir danken allen Teilnehmenden für die Teilnahme, dem Chauffeur für den Fahrdienst und der Eventorganisatorin für den super organisierten und gelungenen Event!