19.04.2014 OSCHTERHAAS

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CMT. Kurzfristig wurde der Event wegen unsicherer Witterung von Gümligen nach Kiesen verschoben. Um 10.06 Uhr ging’s deshalb am Bahnhof Kiesen los. Elf Erwachsene und fünf Kinder warteten gespannt, was der Event OSCHTERHAAS für Überraschungen parat hat. Ein Erwachsener verabschiedete sich jedoch leider gleich wieder. Startenöre sind gesucht – und die Agenda wurde mit einer Doppelbuchung überstrapaziert.

Es folgte ein Spaziergang der Aare entlang. Bei der ersten (und einzigen) Steigung musste Ersatz für den Startenor her. Onkel Sigi war helfend zur Stelle und übernahm das Wägeli stossen. Vorbei ging’s am lauschigen Brätliplatz an der Aare (der Osterhase war nicht da) und den Wurzeln auf dem Waldweg (auch hier wurde der Osterhase nicht gefunden). Bei der Notbrücke links – et voilà! Es wartete nicht der Osterhase auf uns, Nein, Hasenohren hatte er keine, unser Eventmanager Rolf, der uns beim Schützenhaus erwartete.

Zwar wehte etwas die Bise, aber immerhin war es trocken. Wir starteten mit der ersten Disziplin. Zwölf Ostereier mussten wir im Schützenhausgärtli suchen. Dazu hatte es auch noch Hasen und Enten aus Schoggi versteckt. Eier ins Töpfchen (zum späteren Verzehr), Schoggi ins Kröpfchen (bzw. in die Kapuze. Gefundene Schoggitierli durften behalten werden). Alle suchten wir fleissig die versteckten Eier. Sogar ein ganz komisches rundes, weisses Ei wurde gefunden. Von welchem Tier war das wohl??? Die Eier waren in der Hecke, hinter dem Cheminée, zwischen den Tulpen oder im Gras versteckt – da hatte unser Eventmanager wirklich viel Fantasie. Bei den Schoggitierli war es zum Teil etwas schwieriger. Manche wurden erst nach mehrmaligem hinschauen gefunden.

Schlag auf Schlag ging es weiter. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wer es schaffte, das Schoggi-Ei, welches durch die Röhre gerollt kam, mit dem Hammer flach zu klopfen, dem winkte eine Prinzessin. Aus weisser Schokolade, aber garantiert edel. Viele versuchten ihr Glück vergebens. Christof wollte unbedingt den weissen Hasen jagen und schaffte das schier Unmögliche. Die Prinzessin blieb weiterhin in Kiesen.

Es folgte der Eier-Zielwurf. Mit personifizierten Blecheili versuchten wir so nahe wie möglich an die aufgestellten Hasen heran zu werfen. Auch kleine Teilnehmer haben manchmal Glück. Beim Eier-Weitrollen war es anders. Sah es zu Beginn gar nicht schlecht aus für Madame la Présidente, so rollte Madame la Kassöse das Feld von hinten auf. Mit dem letzten Versuch sicherte sie sich den geliebten weissen Schoggihasen. Ja, auch verlieren will gelernt sein…

Beim anschliessenden gemütlichen Beisammensein gab es noch zwei weitere Disziplinen. Zum einen das traditionelle Eiertütschen und zum anderen das Eier-auf-den-Löffeln-hin-und-her-schwenken-auf-Zeit. Diese Disziplin schaffte Sigi in unschlagbaren „unter 10 Sekunden“! Den Siegerpreis (natürlich ein Osterhase) verschenkte er an den Letztplatzierten. Somit konnte ein weiterer weisser Hase in Kiesen bleiben.

Und so verging die Zeit beim Züpfe, Eier, Schoggihäsli und Osterfladen essen im Flug. Es wurde „glaferet“ und gelacht, Kinder verkuppelt und so manche Tante und der Onkel Sigi kamen nicht zu kurz beim Kinder „schöösele“. Und weil die Kinder sich so über die Schoggihasen freuen, brachte Sigi noch für jedes Kind ein Lampino-Häsli mit.

Gegen 13.00 Uhr ging’s mit vollgepackten Kapuzen wieder zurück Richtung Bahnhof. Auch der Startenor liess sich wieder blicken. Seine Frauen wurden nach Hause chauffiert.

Ein grosses Merci an den Eventmanager Rolf für den gemütlichen Familienevent, an Ursula für die Mithilfe und Sile fürs Helfen beim Putzen.

Cornelia Moser, Madame la Présidente