15.- 17.04.11 SCHNUCKI IN BERLIN

Zum zweiten Mal in der Geschichte von SPECIAL-EVENTS hiess das Reiseziel Berlin. Am Freitagmorgen traf sich der Grossteil der Gruppe am Bahnhof Bern, um gemeinsam mit dem Zug nach Zürich zu fahren. Der Rest schlug sich auf alternativen Routen zum Flughafen durch, wobei dabei fast noch Gepäck vergessen gegangen wäre…

Der Flug verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle. Danach bestiegen wir einen Bus, der uns bis zu unserem Hotel in der Nähe vom Potsdamer Platz führte. Wir bezogen unsere Zimmer, und ein Teil von uns verpflegte sich noch kurz im Hotel. Die anschliessende Rechnung verursachte dem Personal jedoch einige Mühe. Nach einigen verzweifelten Versuchen und viel Zeitaufwand konnte sie jedoch korrekt ausgestellt werden, ohne dass ein Gutschein oder gar ein ganzer Tisch vergessen wurde.

Danach machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum Start der Trabi-Safari. Da stand die grösste Ansammlung von Trabis in Berlin. Unsere Gruppe durfte sich drei Trabis aussuchen. Von Giftgrün bis zum Giraffenlook war alles dabei. Drei Unerschrockene meldeten sich freiwillig als Fahrer, was die Anderen dankend zur Kenntnis nahmen. Dann gab es eine kurze Anleitung, wie die Fahrzeuge zu handhaben sind. Anscheinend sind die Kupplungen relativ sensibel und verzeihen einem nicht so viel. So machten wir uns auf den Weg durch die Stadt, die Stadtführung im Leoparden-Trabi voraus, die Anderen hinterher. Mit Funkkontakt wurde sichergestellt, dass niemand verloren ging. Gleichzeitig wurde damit auch auf die Sehenswürdigkeiten Berlins aufmerksam gemacht. Die Tour ging kreuz und quer durch Berlin und sogar die Fahrt durchs Regierungsviertel war nicht beeinträchtigt obwohl kurz zuvor wegen dem NATO-Krisengipfel noch alles abgesperrt war. Schlussendlich sind alle wieder heil am Ausgangspunkt angekommen, sowohl die Teilnehmer als auch die Autos. Nach der Safari hat sich die Gruppe aufgeteilt, zum Abendessen haben sich die meisten wieder getroffen. Danach gingen die einen schlafen, die anderen liessen den Abend bei der Hotelbar ausklingen.

Der Samstag begann mit einem reichhaltigen Frühstücksbüffet, das von den Früh- und Spätaufstehern gestaffelt in Angriff genommen wurde. Der Tag war zum grossen Teil zur freien Verfügung. Es wurden in kleinen Gruppen bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten Berlins besichtigt. Am Abend hat man sich wieder getroffen, diesmal vor dem Theater des Westens. Ziel war das Musical „We will rock you!“, mit den Hits von Queen. Es erschienen alle pünktlich. Es stellte sich heraus, dass es in unserer Gruppe von erstmaligen Besuchern bis zu solchen, die dieses Musical zum siebten (!) Mal sahen, alles dabei hatte. Zu Beginn hatten es die Tontechniker etwas zu gut gemeint, oder sie wollten einfach zeigen, wie viel Dezibel sie aus diesen Boxen rausholen konnten. Gewisse Besucher hat die Lautstärke fast aus den Stühlen gefegt. Danach gab es viel Musik von Queen, dabei wurde kaum ein Hit ausgelassen. Die Story erfüllte ihren Hauptzweck, die Lieder miteinander zu verbinden, wie es sich für ein Jukebox-Musical gehört. Die Akustik des Saals war nicht allzu optimal, teilweise waren die Sänger schwer zu verstehen. Schlussendlich war jedoch die Mehrzahl der Meinung, dass dies ein gelungener Abend war.

Am Sonntagmorgen zog es zuerst die meisten an den Hauptbahnhof, um an einem strategisch geschickten Ort das Gepäck einzustellen. Danach begaben wir uns wieder auf Sightseeing durch Berlin mit mehr oder weniger gewollten Wegen und Umwegen, bis sich schlussendlich alle auf dem Flughafen Tegel eingefunden haben. 

Nach einem ruhigen Rückflug waren wir uns einig, dass dies wieder einmal ein gelungener SPECIAL-EVENTS-Anlass war.

David Nicholas