19.08.2017 MEGA-KUUHL

Vorbereitung

CMT/FBT. Der Wetterbericht ist unsicher. Hoffentlich wird es am Event-Tag nicht regnen. Freitag dann der definitive Entscheid: Am Samstag wird es MEGA-KUUHL! SMS vom Samstagmorgen, 09:09 Uhr: „Äbe! 2.-vorderste Wage, Sektor D.“ Wie immer hat der Eventmanager alles bestens organisiert.

Anreise

Sigi hat souverän die vier reservierten Abteile verteidigt. Nicht lange, und schon wird der eine oder andere Proviant aufgegessen. Die Mütter checken gegenseitig die Packliste ab. Picknickdecken sind dabei. Regenhosen nur zu 50%. In Interlaken Ost üben wir für den Inferno Triathlon und sputen in 8 Minuten von Gleis 5D (gefühlt Sektor E oder F), nach Gleis 2B. Geschafft! In Grindelwald geht das Umsteigen nach Grindelwald Grund gemächlicher vonstatten.

Gondelbahn Grindelwald-Männlichen (GGM)

Die Fahrausweis-Statistik und der WC-Stopp sind gemacht. Auch Lieselotte wurde bereits begrüsst. Nach einer Runde Ricola-Bonbons geht die Fahrt mit den Vierergondeln los. GGM-rot, Ricola-gelb oder Männlichen-Holland-orange? Für Sigi und Rolf trifft keine der Varianten zu. Sie fahren mit Lieselotte im Schlepptau bergaufwärts, sehr zur Freude (auch) der Kinder. Bei der Endstation können sie nämlich die Lieselotte-Gondel bestaunen.

Bergstation Männlichen

Das erste Highlight erwartet uns bereits beim Aussteigen: Die „trojanische Lieselotte“! Kleinere wie auch grössere Kinder erkunden das imposante Holzwerk und trauen sich auch, durch Lieselottes Mund herauszurutschen.

Lieselotteweg oder auf dem Weg mit Lieselotte

Die Hühner bei der kleinen Rutschbahn weisen den Weg. Wir folgen den gelben Wegweisern mit den grünen Lieselotte-Bildern. Zur Stärkung gibt es bald schon ein Risoletto für alle (Merci, Rolf!). Die Mittagsrast machen wir bei Lieselottes Stall. Vom kühlen Wind lassen wir uns nicht vertreiben. Einfach noch eine Schicht mehr anziehen (und danach ein Ratespiel daraus machen, was sich wohl verändert hat). Einige finden Windschutz bei Lieselotte im Stall. Die aufziehende, graue Wolke beunruhigt uns nur kurzzeitig. Solange sie den Regen für sich behält, darf sie bleiben.

Weiter bewegen wir uns mit oder ohne „Alpenrolle“ talwärts. Wir sehen und hören Murmeltiere, Lieselotte-Kühe, Lieselottes Schwestern, Hühner, Alpenblumen und noch so vieles mehr. Einiges lässt sich mit dem Feldstecher noch besser erkunden. Beim „Murmeliturm“ diskutieren wir, welche „Stecken-Strategie“ die sichere sei. Rolf, Franz und Siuv machen für die Kinder den Abstecher zum Picknickplatz, um den fehlenden Stempel zu jagen. Bei dieser Gelegenheit kann auch gleich noch die Alpkäse-Kasse aufgebessert werden.

Weitsprung und Alphornspielen sind die nächsten Disziplinen, die Lieselotte für uns parat hat. Man darf sagen, dass es einigen gelingt einen Ton herauszubringen! Und übrigens hat es bei den Alphörnern (schon) wieder einen Brunnen mit Trinkwasser! Bald sind wir auch schon beim Waldspielplatz, wo wir nochmals eine kurze Pause einlegen. Die „Teller-Seil-runter-sause-Bahn“ besteht den SPEV-Belastungstest.

Beim Fotopoint (mit Handy-Ständer!) machen wir das obligate Gruppenfoto, bevor es mit den Gondeln wieder hinunter nach Grindelwald Grund geht. Stempelkarte vorzeigen, Geschenk abholen und mit, bzw. eben ohne „Manndli“ zum Bahnhof gehen (müssen). Vierjährige Kinder können „im Faau“ manchmal „wüürk“ frustriert sein („in ächt“!)

Rückreise

In der Gondelbahn macht sich die erste Müdigkeit bemerkbar. Zum Glück reicht die Zeit in Grindelwald Grund für einen „coffee to go“. In Grindelwald und Interlaken Ost steigen wir zügig um und sichern so genügend Sitzplätze für unsere Gruppe. Bei der Abfahrt in Grindelwald beginnt es etwas zu regnen. Wir sitzen im Trocknen – das Timing für den Regenguss könnte somit besser nicht sein. Doch so ganz ernst ist es nicht mit dem Regen und schon bald hört es wieder auf damit.

Fazit

Die Frage nach dem „Wie lang geits no?“ mussten wir kaum beantworten. Die Jagd nach dem nächsten Stempel und die Aussicht auf das damit verbundene Geschenk waren eine gute Motivation für die kleineren Kinderbeine. Es war wiederum ein abwechslungsreicher und gut organisierter Event (MEGA KUUHL im wahrsten Sinne des Wortes)! Das schönste Feedback war wohl „Mama, ig has hie ganz schön hüt mit öich aune zäme.“ In dem Sinne: Äbe – Merci de no!