09.02.08 SNOW AND STARS

cmt. Pünktlich auf die Minute kam der STI-Bus von Thun in Beatenbucht an. Sobald wir Rolf den Preis für den Event bezahlt hatten, durften wir das Ticket für die Bahn entgegennehmen. Von der Bahn aus konnten wir die Abendstimmung, bzw. das Einnachten über dem Alpenpanorama geniessen. Auf dem Niederhorn angekommen schnappten wir uns einen blauen Plastikschlitten (ob man mit diesen Dingern wirklich fahren kann?).

Während ich mich in aller Ruhe noch „schlittelfertig“ machte, zogen die anderen bereits los. Leider habe ich überhaupt nicht gesehen, in welche Richtung. So blieb mir nichts anderes übrig, als kurz vor der Verzweiflung den Eventmanager anzurufen. Zum Glück funktionierte die Hotline einwandfrei und es gelang mir etwas später zur Gruppe aufzuschliessen.

Bereits bei der ersten Abfahrt verlor Robi seinen „Kampfrodel“. Wie sich im Verlauf des Abends zeigen sollte, blieb es nicht bei dem einen mal. Aber nicht nur Robi hatte Pech. Auch Heidi’s Schlitten flog in hohem Bogen den Abhang herunter. Also versuchte ich meinen Schlitten zu bremsen – was mir irgendwann auch gelang. Von da an waren Heidi und ich zu zweit auf meinem blauen Plastikschlitten unterwegs. Wir hatten solchen Spass daran, dass wir den Schlitten im „flachen Teilstück“ so richtig ziehen liessen. Leider hatten wir nicht damit gerechnet, dass die Steuerung einen Linksdrall hat. Resultat: Eine Begegnung mit einem Pfosten und eine kaputte Jacke. Doch zum Glück blieben wir zwei unverletzt.

Die SPEV-Streckenkontrolle (Rolf und Andreas) machte sich Sorgen, als Heidi und ich auch nach 5 Minuten noch nicht auftauchten. Also kamen sie uns den Schlittenweg entgegen und waren sichtlich froh, als sie uns im Licht ihrer Stirnlampen entdeckten. Zu unserer eigenen Sicherheit gaben sie uns Streckengeleit bis zum Restaurant Vorsass.

Dort angekommen wartete ein feiner Salat und Raclette à discrétion auf uns. Wir schlugen uns die Bäuche voll. Zum Glück wollte Alex – trotz eindringlicher Aufforderung der Serviceangestellten – die Essiggurken, Silberzwiebeln und Tomaten nicht alleine essen. Es blieb also genug für alle übrig. Auch zu erwähnen sind die feinen eingelegten Zucchetti.

Um 21.15 Uhr fuhr die Bahn für die zweite und um 21.45 Uhr für die letzte Schlittelrunde ab . Heidi, Shanika, Alex, Robi und ich machten es uns im Restaurant gemütlich. Für die letzte Bergfahrt verliessen uns die zwei Männer und zurück blieb eine lustige Frauenrunde.

Als etwa um 22.15 Uhr sämtliche schlittelfreudigen SPEV-ler im Restaurant Vorsass angekommen waren, gab es Glühwein oder Orangenpunsch für alle. Wer mochte durfte sein Getränk auch gegen einen Schnaps eintauschen.

Kurz vor 23.00 Uhr machten wir uns zufrieden auf den Weg in Richtung Bahnstation. Während wir auf die Talfahrt warteten, schauten wir dem Rega-Helikopter bei der Landung zu. Wir waren froh, dass unsere Gruppe das Sternenschlitteln ohne Unfall geniessen konnte. Und so traten wir etwas müde aber sehr zufrieden die Heimreise per Auto an (und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute….).

Vielen Dank an den Eventmanager Rolf, der wie gewohnt Wetterglück hatte.

… zum Schluss noch ein Rätsel für Insider: Wer ist die blonde Dame mit dem grössten Mundwerk? – Nein, es ist scheinbar nicht Ursula; der Zusatz-Salatbecher für die Dame mit grösstem Mundwerk ging an ???