23.09.07 NO SCHNELL DÜR D’TUNELL

Der Himmel war noch bewölkt als wir uns im Bahnhof Thun trafen. Pünktlich traf dann der Zug aus Bern mit dem Rest der lustigen Gruppe ein.

Nachdem wir unsere reservierten Plätze eingenommen hatten, sorgte Sigi bereits für unsere Verpflegung. Er spendete uns Gipfeli zu seinem 40igsten Geburtstag. Obwohl er am Vortag seinen Geburtstag feierte war er recht „fit“.

Nach ungefähr 3/4 Stunden mussten wir in Goppenstein umsteigen und den Zug Richtung Ausserberg nehmen.

Nach kurzer Zeit sind wir in Ausserberg angekommen, wo unsere Wanderung begonnen hat.

Das Wetter wurde immer besser und wir konnten die warme Bekleidung in unsere Rucksäcke verstauen. Beim talaufwärts wandern konnten wir die schöne, weite Aussicht bewundern. Angekommen vor dem alten Lötschbergtunnel kam die angekündigte Überraschung. Durch den Verzehr des gespendeten Toblerone von SPECIAL-EVENTS sind wir gestärkt durch den Tunnel. Bevor wir aber den Tunnel durchquerten montierten alle noch Ihre Top-Ausrüstung. Im Tunnel war es recht frisch und es war gut dass wir unsere warme Bekleidung angezogen hatten. In der Mitte des Tunnels gab es dann auch noch ein Foto-Shooting. Wo ein Anfang ist, ist auch ein Ende, so haben wir das Tageslicht wieder erblickt. Danach sind wir weiter marschiert zu unserer „Picknick –Raststätte“, die wir so gegen Mittag gerne in Kauf nahmen, da der Hunger sich bemerkbar machte. Die Mittagspause haben wir sehr genossen, einige haben ein Mittagsschläfchen gemacht „vor allem die 40ig Jährigen“ und die anderen haben die Umgebung erforscht.

Nach ca. einer Stunde ging es weiter den Sounen entlang, welche für die Bewässerung im Wallis genutzt werden. Der gesamte Weg war gut begehbar und die Aussicht war atemberaubend. Gerhard hat sonst immer eine Karte vor sich, diesmal sah man Ihn komischerweise fast nie damit.

Zwischendurch gab es für einige eine Mutprobe, den sogenannten „Kick“ ; Gabriela als einzige Frau und Sigi als einziger Mann gingen „aussen rum“ über die Holzläden welche durch eine falsche Bewegung in den Abgrund führen konnten.

Wild entschlossen für die „Schlafmützen-Variante“ zog Lie am Schluss ebenfalls mit den Hardcores nach Aussenberg zurück. Somit waren alle Teilnehmende im Hardcore-Bereich gelandet. Auch Beatrice zog erbarmungslos durch und war so zügig unterwegs, dass dem Tempo nicht mal der Wanderstock gewachsen war.

Glücklich in Ausserberg angekommen gönnten wir uns alle eine Erfrischung im Restaurant bevor es mit dem Extrazug wieder Richtung Thun und Bern zurückging.

Vielen Dank an Ursula und Rolf für die gut organisierte schöne Wanderung und an SPECIAL-EVENTS für die kleine Überraschung von unterwegs.

Sandra