27.+ 28.04.2019 ROESSLISPIEL UND COASTER

Wenn auch schlechtes Wetter eine gute Seite hat…

RPW. Zum dritten und letzten Mal in seiner Geschichte lud SPECIAL-EVENTS zu einem Besuch im Europapark ein. Zwei Sachen waren diesmal anders: Neu war, dass „man“ sich eine Übernachtung im parkeigenen Hotel Colosseo gönnte und neu war auch das ziemlich garstige Wetter. Zweiteres stellte zwar etwas höhere Anforderungen an die Kleiderwahl, hatte aber auch den angenehmen Nebeneffekt, dass sich kaum ein Tagestourist in den Park wagte und sich so auch die Wartezeiten an den „gefragtesten“ Attraktionen in Grenzen hielten.

Soviel einmal vorneweg – nun aber erst einmal der Reihe nach und das mit dem Schwergewicht auf die offiziellen SPECIAL-EVENTS-Punkte…

Samstagmorgen um kurz nach sieben Uhr startete in Bern der ICE mit den 5 Bahnanreisenden. Die Autoanreisenden konnten zwar leicht später starten, hatten dafür aber kein „mitfahrendes“ WC und kein Kaffeeservice am Platz. Nach einem Umstieg in Freiburg i.Br. gings mit dem Regioexpress bis nach Ringsheim, wo bereits der VIP-Shuttle zum Hotel Colosseo wartete.

Kurz nach den Bahnsinnigen trafen per Auto auch die präsidiale Sippe und Minuten später die Fahrgemeinschaft Nidau-Dotzigen an der Rezeption ein. Eintrittskarten beziehen, Wertsachen im Schliessfach deponieren, ein letzter Pippi-Halt, die Kinder mit Natel-Nummer-Sticker verzieren und schon ging’s los zum Eingang. Während sich ein Detachement auf zu den rasanten Attraktionen machte ging die europapark-unerfahrene präsidiale Sippe samt Entourage (unglaublich, der Eventmanager nahm sich die Zeit, die Unerfahrenen etwas „einzuweisen“) in Richtung etwas gemächlicherer Attraktionen. Nach Arthur entschied man sich für eine gemütliche Dschungel-Flossfahrt im Abenteuerland auf dem grossen See. Perfektes Timing, vom Floss aus konnte dann der erste Vor-Ort-Kontakt mit dem einem Autobahn-Stau „entronnenen“ Kronenberg-Clan hergestellt werden.

Danach ging’s eher gemütlich weiter bis um 1330 der erste „offizielle“ Treff aller Teilnehmenden im Restaurant am See anstand. Hier sahen sich erstmals alle SPECIAL-EVENTS-Rust-Fahrenden bei Kaffee und Kuchen. Ab hier liess sich dann der Eventmanager doch zu den Hardcore-Bahnen-Interessierten hinreissen und überliess die Betreuung der Easy-Ridern der Madame la Kassöse.

Gegen 1800 waren alle zurück im Hotel Colosseo, bezogen die Zimmer und fanden sich pünktlich zum spontan von SPECIAL-EVENTS offerierten Buffet-Nachtessen ein. Nach einer ausgiebigen Futter-Aufnahme – es hatte für alle etwas Leckeres – zogen sich dann die einen zur wohlverdienten Nachtruhe auf die Themenzimmer zurück während der frühere SPECIAL-EVENTS-Marketingkonzept-Verantwortliche noch zu einer Kutschenfahrt lud. Madame la Kassöse auf dem Kutscherbock, die anderen hinten in der trockenen und windgeschützten Kutsche. So ging’s dann auf einen kurzen Abstecher zum Hotel BELL ROCK, welches ebenfalls zum Europapark-Imperium gehört, und gleich darauf wieder zurück. Zeit, die vom inzwischen einsetzenden Regen völlig durchnässte Co-Kutscherin in die warme Dusche zu stellen und anschliessend auch die Nachtruhe zu geniessen…

Sonntagmorgen ging’s los mit dem herrlichen Frühstücksbuffet, gestaffelt je nach „Gier“ nach dem für Hotelgäste angebotenen früheren Parkeintritt. Easy-Check-Out (SPECIAL-EVENTS hatte ja die Zimmerchen bereits bezahlt…) und noch einmal ab für einen Tag ab in den Park.

Dieser Tag stand allen Teilnehmenden nahezu zur freien Verfügung. Lediglich ein kurzes Treffen beim Coffee Huis für das obligate Gruppenfoto vor Bluefire war noch anberaumt und sonst konnten alle noch einmal nach eigenem Gutdünken die Weiten des Europaparkes samt allen Attraktionen erforschen…

Punkt 1600 ging’s dann für die ÖV-Junkies wieder per VIP-Shuttle nach Ringsheim an den Bahnhof – in Bern trudelten sie pünktlich gegen 1900 ein.

Zum Ende dieses Berichtes möchten wir Euch noch ein paar „Episoden aus dem Publikum“, welche der Redaktion aus erster oder zweiter Hand „verlässlichst“ zugetragen wurden nicht vorenthalten – bei den in Anführungszeigen aufgeführten Aussagen handelt es sich um „1 zu 1 Zitate“ von diversen Teilnehmenden…

„Am Anfang konnte ich Fiona noch von der Kolumbus-Jolle fernhalten. Leider musste ich dann am Ende des Tages doch noch mit ihr drauf. Läck, war ich froh, als es endlich vorbei war. Einatmen, ausatmen… Dann mussten wir noch auf die andere Bahn nebenan – die gab uns den Rest… Uns war schlecht und wir waren froh, dass wir uns bis zum Znacht noch erholen konnten.“

„Obwohl ja Denny schon seit Jahren nach dem Motto „volls Risiko!“ durchs Leben schreitet versuchte der Eventmanager noch, ihn und seinen Sohn wegen der erneut aufziehenden Schlechtwetterfront von einem erneuten Silverstar-Frontreihen-Ride abzubringen – er scheiterte jedoch mit seinen gut gemeinten Ratschlägen… 10 Minuten später, die zwei waren gerade auf dem höchsten Punkt oben am Lift von Silverstar angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen für einen feinen Hagel-Niedergang. Es ist nicht bekannt, ob die beiden Herren sich bereits früher einmal mit einem Peeling bei 130 km/h verwöhnen liessen…“

„Nachdem wir die Kinder endlich bei Frau Holle losgerissen hatten, konnten wir zu Arthur gehen. Das Anstehen war bereits ein Abenteuer und die 45 Minuten gingen verhältnismässig schnell vorbei. Wieder unten angekommen fanden Lie und ich, dass wir bei dieser Bahn das „Höchste der Gefühle“ erreicht haben. Zum Glück gibt es ja noch viele gemächlichere Bahnen.“

„Die Highlights im Hotel waren das Kinder-WC und die Spielecke (dorthin hat sich ja dann am Sonntag auch der Partner von Madame la Présidente verirrt).“

„Als wir mit Gere auf der Fjord-Rafting-Bahn (bei Skandinavien) waren, sagte er dauernd, dass wir nicht so nass würden. Ein paar Tropfen vielleicht. Und immer wenn wieder eine mit pflotschnassem Poncho kam, sagte ich – Gere, wir werden auf 100 nass. Er wieder – so schlimm wird es sicher nicht. Ok, wir werden nicht ganz trocken bleiben. Nun gut… Dann schauen wir mal. Es war megalustig. Und Gere hatte dann das Pech, dass jemand von aussen so eine Fontäne aktivierte und er voll getroffen wurde. Wir mussten so was von lachen. Von wegen ein paar Tropfen. Zum Glück hatte er die Wanderhosen an, die schnell trockneten.“

„Eine der schlimmsten Bahnen war die in Irland, wo die Drachen [Anmerkung der Redaktion: Damit sind nicht weibliche Teilnehmende gemeint!] so kreisen. Da musste ich leider auch drauf. La Kassöse mit Lena, ich mit Fiona. Mit jeder Runde wurde ich bleicher. Als ich Fiona sagte, hoffentlich ist bald fertig meinte die nur, warum? Ist doch lustig!“

„Lie wollte auf keine Wasserbahn. Die Kinder überredeten sie jedoch, mit auf die Whale Watching zu kommen, um ihr die Nordlichter zu zeigen. Das nasse Füdle war vorprogrammiert. Wir versuchten ja dann von aussen mit einer Kurbel-Wasser-Kanone, sie zu treffen. Auch im Bogenschuss war es dann doch noch möglich. Tja – hätte sie vielleicht die Jeans imprägnieren sollen? „

 „Nachdem Madame la Présidente am Samstag nach ca. 10 Minuten Anstehen zu Arthur meinte, dass man da wohl bei einem einfachen Tagesausflug kaum alle Attraktionen besuchen könnte wurde sie vom Eventmanager informiert, dass dies wohl auch bei einem 2-Tages-Ausflug nicht realisieren liesse. Er meinte dann tröstend, dass die Kinder sie wohl schon noch irgendeinmal daran erinnern würden, den Park noch einmal zu besuchen… ca. 15 Minuten später meinte die vorher nicht anwesende Tochter: Du Mami, daaa häre sötte mir eigentlech au Jahr wieder mau ga!“

„Lie und ich fuhren zusammen Jim Knopf. Beim Anstehen überlegten wir, wie wir das jetzt am besten anstellen sollten. Wir kamen zum Schluss, dass es wohl am besten sei, wenn eine vorne und eine hinten sitzt. So hatten wir eine lustige Dampflokfahrt.“

 „Als wir am Sonntag bei den Flügerli in Holland waren, kam der Hagel. Zum Glück konnten wir Erwachsenen unter dem Dach der Wartezone stehen. Madame hatte Kaffee organisiert und so warteten wir getrost, bis es aufhörte. Die Kinder kamen natürlich dann auch zu uns – irgendwann stellten sie die Bahn ab.“

„Als Lie und ich mit Kronenbergs auf dem Marionettenschiffli waren, mussten wir schauen, dass die Gewichtsverteilung zwischen Erwachsenen und Kindern stimmt. So die Anweisung. Was wir jedoch nicht bedachten war, dass aus dem Schiffli ein „Schnellboot“ wird, wenn die zwei „bhäbige“ Tanten zuhinterst sitzen (durch unser Gewicht lüpfte es die Spitze des Schiffs). Läck, hei mir zwo glachet…“

„Eigentlich wollten wir das Gruppenfoto bereits mit 15/16 der Teilnehmenden abschliessen, als dann am Horizont auch noch der 16. Rust-Fahrer auftauchte. Ob es daran lag, dass für den Europapark keine Karten von Swisstopo verfügbar sind? Manchmal müsste man nicht nur die Jüngsten mit Kleber und Abhol-Mobile-Nummer versehen – smile“

So… genug gelästert und getratscht… Wir danken allen Teilnehmenden für Ihr mitmachen und hoffen, dass sie auch später wieder einmal – mit oder ohne Erinnerung durch ihren Nachwuchs – in den Europapark gelangen und sich vielleicht an die eine oder andere lustige Episode erinnern werden…