15.10.05 HEAVY METAL

Erlebnisbericht von Cornelia Moser

Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns am Bahnhof in Uttigen BE ( www.uttigen.ch ). Wir folgten den Velos zum Platzgerplatz, der in der Nähe des Schützenhauses im Wald liegt. Dort empfingen uns Fritz1, Fritz2 und Manfred vom Platzgerclub Uttigen ( www.platzgen.ch ).

Nachdem uns Fritz die Geschichte des Platzgens und die Theorie beigebracht hat, zeigte uns Manfred, wie es geht. Gezielt platzierte er die Platzge im Ries. Nun waren wir an der Reihe. Es spielten abwechselnd zwei Männer und zwei Frauen. Unsere Würfe zauberten den Profiplatzgern das eine oder andere Lächeln aber auch Staunen ins Gesicht. So landeten die Platzgen von der rechten Bahn oft im Wald auf der linken Seite, diejenigen von der linken Bahn im rechten Wald. Oder sie flogen weit in die Luft hinauf, um dann vor dem Ries klirrend aufzuschlagen. Jeder Wurf war einzigartig. Einmal waren einige Männer ziemlich lange im Wald verschwunden. Was machen die da, fragten wir uns. Das Geheimnis war bald gelüftet: Sigi`s Wurf verfehlte das Ziel bei Weitem… Auch Chrigus spezielle Würfe werden uns in Erinnerung bleiben. Wobei anzumerken ist, dass sich seine Wurftechnik mit der Zeit wesentlich verbesserte.

Unter den SPEV-lern gab es aber durchaus auch talentierte Werfer. Die Platzger von Uttigen würden sich bestimmt über Zuwachs im Club freuen. Bei den Herren schafften Fritz und Dänu einen 100-er (oder waren es nur 99? – Dänu, du hast bestimmt vorher schon mal heimlich geübt, gell?), bei den Frauen waren es Elisabeth und Ursula Affolter (die Autorin entschuldigt sich hiermit, falls sie die Superwürfe von anderen wegen zu vielem Plappern verpasst hat). Für die weniger talentierten unter uns heisst es weiterüben…

Zwischen den Würfen hatten wir genügend Zeit, etwas zu trinken. Neidische Blicke gab es für Madame Mosers Kafi Lutz und fürs Rivella blau von Ursula Aeberhard Peter. Etwas später stossen auch Sabine und Nina(-Maus) zu uns. Sie brachten uns ein megafeines Zvieri mit Käse- und Fleischplatte, einer schier unendlich langen Züpfe und Chips in MENGEN.

Wir verbrachten einen gemütlichen Nachmittag im Uttigenwald, wo sich übrigens auch richtige, lebendige Bernhardiner wohl fühlen. Speziell erwähnen möchte ich noch unsere jüngste (3 Jahre) Platzgerin. Nach dem Zvieri erreichte sie Höchstform im Kinder-Platzgen mit Steinen und Tannzapfen. Etwas später führte Rolf einen erfolgreichen SPEV-Merchandisingprodukte-Verkauf durch (war eine super Idee). Anschliessend machten wir uns auf die Heimreise. Nina fand doch noch, im Velositzchen hinten sei es gemütlicher, als vorne selber zu strampeln und den Papi im Sitzchen zu schleppen. Und Liechtis brausten mit dem Quad auf in die Abenddämmerung.

Dänu und Sabine, vielen Dank für den gemütlichen Nachmittag und die tolle Organisation!