28.08.- 04.09.04 SPAIN WITH PEP

Ein Ferienbericht von Cornelia Moser (Haftung wird abgelehnt; ohne Gewähr auf Vollständigkeit) 

27. August 2004

Um 19.00 Uhr treffen sich Ursula, Rolf, Sigi und Cornelia im Bahnhof Bern. Doch bevor es per Bus zum P+R Neufeld geht, muss noch Verpflegung eingekauft werden. Im Neufeld testen alle das WC. Cornelia schafft es noch knapp, bevor der Walliser-Car ankommt. Die Stimmung im Car ist locker (Rolfs Witze tragen einen wesentlichen Teil dazu bei). Nach einer Runde Siedler ist (mehr oder weniger) schlafen angesagt.

28. August 2004 

Die zwei Müeti hinter Sigi und Cornelia machen Tagwach. Die eine in Zürideutsch, die andere à la Nella Martinetti. Und sie sprechen über die möglichsten und unmöglichsten Dinge… Eigentlich amüsant, wenn es nicht morgens um 04.00 Uhr gewesen wäre! Bereits um 04.30 Uhr gibt es Kaffee und „Gipfeli“ (mmh, fein – gäu Rolf?). Zumindest eine Passagierin hat weniger Freude an „Gipfeli“, dafür umso mehr an Robidog-Säckli… Endlich im PEP (www.doradoplaya.com) angekommen, geht’s für Ursula, Rolf, Sigi und Cornelia an den Pool. Die neue Pool-Landschaft ist grandios. Während sie auf Silvia und Heinz warten (die mit dem Velo nach Cambrils unterwegs sind und über 1’000km geschafft haben), wird gelacht und gesungen. Spannend, wie viel noch von der Schulzeit hängen geblieben ist. Und immer wieder wird ein neues Lied angestimmt. Der Tophit ist und bleibt jedoch „Ramseiers wie ga grase“! Im späteren Nachmittag haben auch Silvia und Heinz das PEP gefunden. Zur Feier des Tages gibt’s „Perlitas de Melon“ zum Znacht. Während die einen das Bett aufsuchen, trinken die anderen anschliessend noch ein Bier an der Bar.

29. August 2004

Vor Ursula und Rolfs Zimmer hat eine Taubenfamile ihr Nest. Das verleitet Rolf zu einer wunderbaren Tiergeschichte (Fortsetzung folgt…). Später beginnt es zu regnen. Doch das stört Ursula, Rolf und Cornelia nicht. Mutig trotzen sie dem strömenden Regen – bis es sogar den Bademeistern zu viel wird. Also muss der Badespass im Hallenbad fortgesetzt werden, bis der Regen aufhört. Dies nutzt Cornelia für den ersten Gang in ein Dampfbad. Nach und nach treffen auch Zauggs und Wälchlis im PEP ein. Am Pool werden jedoch derweil die Zehennägel gestrichen (Premiere für Ursula), Füsse massiert und Tiergeschichten erzählt (Cornelia erfand die Geschichte von zwei kleinen Hunden. Rolf konnte sich bis Ende der Woche nicht vom traurigen Ende erholen). Am Abend gibt es das erste gemeinsame Znacht (mit allen) am Buffet. Nina macht bereits die Bekanntschaft von zwei jungen Männern: Jason (3) und Justin (1). Bei der Villa 435 wird anschliessend noch bei Kerzenschein geplaudert.

30. August 2004

Am Morgen regnet es, am Nachmittag wird es heiss. Rolf, Sigi, Silvia, Heinz, Pesche, Barbara und Dänu spielen Beachvolleyball. Sabine und Nina geniessen einen Nachmittag für sich und Cornelia und Ursula sprechen unter „unserem Baum“ über Gott und die Welt. Am Abend spazieren wir alle zusammen nach Cambrils ins „Las Palmeras“ (Telefon für Reservationen: 977-36 31 88). Anschliessend trinken Sigi und Cornelia einen Caipirinha an der PEP-Bar. Auch auf der Terrasse von Villa 435 geht’s noch lustig zu und her.

31. August 2004

Das Wetter ist durchzogen und es scheint zu trüb, um ins Port Aventura zu gehen. Deshalb spielen Rolf, Ursula, Heinz, Silvia, Sigi und Cornelia Karrierepoker nach dem Frühstück. Am Nachmittag ist wieder Beachvolley angesagt. Die Service von Cornelia sind gefürchtet, für einen Sieg reicht es leider trotzdem nicht. Währenddessen widmet sich Ursula wieder „ihrem Tarzan“. Am Abend futtern wir am Buffet. Anschliessend sitzen wir alle zusammen bei der Villa 423. Cornelia kommt in den Genuss eines Gratis-Coachings (Danke nochmals, Pesche und Dänu!). Bei einem Brandy lässt es sich doch gleich doppelt so gut philosophieren!

1. September 2004

Beim Frühstück passiert es: Cornelia entdeckt einen schwarzen Mann, worauf Ursula nicht mehr fähig ist, den Kaffee einzuschenken! Nichts desto trotz fühlt sie sich noch in der Lage, um mit Rolf und Barbara ins Port Aventura (www.universalmediterranea.com) zu reisen. Den Rest des Tages verbringen Silvia, Heinz, Sigi, Dänu, Sabine und Pesche am Pool. Cornelia gönnt sich bis 16.45 Uhr einen SPEV-freien Nachmittag, anschliessend zieht es auch sie noch zum Pool. Die anderen sind leider unterdessen schon zurück in der Villa. Zum Glück sind aber noch Silvia und Heinz da. So kann Cornelia mit Silvia noch ein paar Längen schwimmen. Wieder zurück in Villa 435 kommt es zu einem ereignisreichen Zwischenfall: Cornelia nennt Dänu (man muss wohl zugeben, dass er sich mit guten Absichten dem Haus näherte) einen „Plümpu“! Dieser macht sich geschockt und gekränkt auf den Rückzug. Cornelia fleht um Vergebung. Doch Strafe muss sein: Erst am nächsten Tag ist die Geschichte – halbwegs – verziehen. Zum Abendessen treffen wir Ursula, Rolf und Barbara in Cambrils. Silvia und Heinz zieht es nochmals ins „Las Palmeras“, die anderen essen in der Pizzeria vis-à-vis. Den Heimweg treten wir gestaffelt an. Dänu, Sabine, Pesche, Barbara und Sigi machen noch einen Zwischenstopp beim PEP, um das Abendprogramm unter die Lupe zu nehmen. Sigi berichtet später in Villa 435 vom erfolglosen Filmeraten der Gäste. Rolf, Ursula, Heinz, Silvia, Sigi und Cornelia sind überzeugt, dass sie das besser können und starten eine neue Runde auf der Terrasse (zur Erinnerung an die Teilnehmenden: Notting Hill, Die Brücke am Quai, Chicken run, Sexy Hexy). Vor lauter Lachen vergisst Cornelia beinahe, den obligaten Brandy bei Villa 423 einzunehmen. Dies wird sofort nachgeholt.

2. September 2004

Nach einer unruhigen Nacht mit lauten Gewittern treffen wir uns zum Frühstück. Doch wo bleibt Pesche??? Wie sich später herausstellt, schlummert er zufrieden weiter. Sigi erzählt von komischen Ereignissen in seinem Zimmer: Elefanten zogen umher und machten seltsame Laute (iih, ui ui ui!). Nach dem Frühstück spielen die Bewohner der Villa 435 eine Runde Karrierepoker: Cornelia schläft sich souverän nach oben; Sigi erholt sich von seinem tiefen Fall und beendet die Runde als Boss. Am Pool geht es zufrieden zu und her: Schwimmen, Beachvolley, Lesen, Dösen. Cornelia erwartet heute Besuch: David Clemente aus Barcelona (persönliche Anmerkung von Cornelia: Einer der schöneren Spanier!) hat sich angemeldet. Später begrüsst er die restlichen SPEV-ler. Als Dänu einen Blick vom Flussbad in Richtung Liegestühle wirft, begreift er die Welt nicht mehr: Seine Frau wird gerade von einem Spanier geküsst… Für das Abendessen spazieren Ursula, Rolf, Cornelia, Sigi, Silvia, Heinz und David nach Cambrils ins „Las Palmeras“. Für Sabine, Dänu, Barbara, Dänu und Nina sollte es ein gemütlicher Abend am Buffet werden. Doch es kommt anders: Nina renkt sich den Ellbogen aus und muss verarzt werden. Trotz wahrscheinlich starken Schmerzen hält sie sich tapfer. Das Abendessen am Buffet ist für die fünf gestrichen. Dafür zaubert Barbara ein feines Rahmschnitzel mit Nüdeli. Später am Abend geniesst Cornelia ihren letzten Abend (mit Brandy) in Gesellschaft von Sabine, Dänu, Barbara, Pesche und Sigi.

3. September 2004

Auch heute schafft es Ursula, ihren Kaffee zu verschütten. Pesche erscheint von alleine (und früh!) zum Frühstück. Nach einer gemütlichen Runde in den Korbsesseln macht sich Cornelia ans Packen. Kein Wunder, dass es regnet (wenn Engel reisen…). Am Nachmittag wird das Wetter wieder besser. Das Taxi kommt und Ursula begleitet Cornelia nach Cambrils.

und nun… ??? Cornelia weg und kein Bericht mehr von Freitag/Samstag?

ok, ok, dann schreibt halt Rolf mal wieder was…

The Day After (nachdem uns Cornelia verlassen hat…)

RPO. Cornelia hatte uns nun einfach so verlassen… wie würden die im PEP verbliebenen mit diesem Verlust umgehen? Würde Sigi die erste Nacht wieder ohne Elefanten im Schlafzimmer überstehen? Wie würde Rolf die Nacht ohne das „versprochene“ Happy-End der Hunde-Fortsetzungsgeschichte überstehen? Würde Silvia auch das kommende Frühstück pickelhart ohne die Verwendung von Butter hinter sich bringen? Kommt Ursula auch ohne eine weitere Zehennagellackiererei über die Runden? Fallen Dänu Zaugg und Pesche Wälchli in ein Loch, wenn sie niemanden mehr haben, den sie coachen können? Fühlt sich plötzlich der Brandy-Rest vernachlässigt?

Nun, ich werde versuchen, vielleicht auf einzelne dieser Fragen eine Antwort geben zu können

3. September 2004 (Fortsetzung; die Engel sind ja bekanntlich am Reisen)…

Das Brummen des Taxis verstummte langsam in der Ferne. Nun war also Cornelia weg… und mit ihr auch Ursula. Das tat schon ein bisschen weh: Zum einen der Verlust von Cornelia (Ursula würde ja bald zurückkehren…), zum andern die Gewissheit, dass das Ferienende doch schon bedrohlich näher gerückt war… Nur gut hatten die reisenden Engel wenigstens den Regen gleich mitgenommen. So ging’s kurz darauf für die Zurückgebliebenen los in Richtung Pool. Dort angekommen wurde schon grösstmögliche Flexibilität gefordert. Hatte sich’s doch so ein halber Golfclub unter „unserem“ Schattenspenderbaum gemütlich gemacht. Da wir nicht noch am 2.-letzten Tag die Konfrontation suchen wollten, verzogen wir uns „brummelnd“ unter einen etwas kleineren, dafür näher am Volleyfeld und Kinderpool gelegenen Baum. Bald schon gesellte sich Ursula, welche sich am Bahnhof vergewissert hat, dass Cornelia auch wirklich abreisen würde…, zur Gruppe und schon bald waren auch die Zaugg-Family angerauscht. Mit „bädele“, Beachvolley-Spielen oder einfach über Gott und die Welt plaudern wurde es dann viel zu schnell Abend. Nach der Dusch-Phase gings zum letzten mal gemeinsam in’s Grill-Restaurant des PEP. Niemand nahm „volles Risiko“; alle trugen Socken und schickliche Kleider, so wie’s sich in diesem Restaurant gehört. „Perlitas de melon“ in der gewohnt tollen Qualität, anschliessend noch ein Chateaubriand oder sonst ein feines Stücklein Fleisch… Tja, es liesse sich noch länger aushalten, hier in Spanien, hier an der Costa Dorada, hier im PEP! Schon kurz nach dem letzten Bissen im Restaurant traf sich der grösste Teil der Verbliebenen schon wieder vor Zaugg/Wächlis Villa zu einem letzten PEP-Schwatzi. Schon morgen würde es heissen, Abschied zu nehmen…

4. September/5.September 2004

Der letzte gemeinsame Besuch am Frühstücksbuffet… Das letzte mal Bratspeck und Eier für die einen, das letzte mal keine Butter für die anderen, ausgiebig Früchte, Fleisch und all die anderen Köstlichkeiten schlemmen. Alles hat ein Ende… zugegeben, es gab da ja noch die Teilnehmenden der gegenüberliegenden Villa; sie durften noch eine Nacht länger bleiben… Nach einem ordnungsgemässen packlistenmässigen Packen durften die Koffer noch für den Tag in der Nachbarvilla untergestellt werden. Noch einmal ging’s an den Pool, zu einem abschliessenden Beachvolley-Spiel, einem letzten Drink&Food an der Poolbar und eben halt schon bald wieder zurück zur Villa von Wälchli/Zauggs. Nachdem auch die letzten Sachen verstaut waren, warteten Sigi, Ursula und Rolf schon bald an der Reception auf den Walliser-Car, welcher sie zurück in die Schweiz bringen sollte. Zeitgleich mit dem noch leeren Car brausten dann auch noch Silvia und Heinz mit ihren Velos samt Gepäck heran. Tja, kurz nachdem alles Verladen war hiess es definitiv Abschied nehmen von Babs (Delegierte der verbleibenden für’s Abschiednehmen) und dem PEP.

Nach dem Aufsammeln aller Reisenden (die Weckrunzeln aus der Ostschweiz und dem Tessin blieben uns glücklicherweise auf der Rückfahrt erspart) und einer unspektakulären Nachtfahrt mit Halt in Narbonne und Genf erreichten die SPEV-Teilnehmenden Bern am Sonntagmorgen um 0540 wieder Bern.

Die nun noch im PEP verbliebenen reisten in der Folge via Nizza-Italien (Wälchlis) oder, mit einer Verlängerungswoche in Südfrankreich (Zaugg’s) nach Hause…